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2019

Liebe Freunde der Initiative,

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Weihnachtszeit & Neujahr vermitteln einen Eindruck von dem, was bei Zeitforschern Tiefenzeit genannt wird. Die Zeit, in der sich Rückblick  und Vorschau die Hand geben, in der die Gegenwart sich von Arbeit und Konsum  abwendet (hoffentlich) und den Blick freigibt für die wichtigen Sachen.  In diesem Sinne möchte ich Allen ein friedliches Fest im Kreise eurer Lieben und ein neues Jahr, voll Zeitwohlstand und Gelassenheit, Gesundheit und Zufriedenheit wünschen.

Das Highlight im abgelaufenen Jahr war sicherlich die große Aktion in Nürnberg zum Jubiläum der Straße der Menschenrechte sowie dem 70 jährigen Bestehen der Menschenrechtsdeklaration der neuen  Arbeitsgemeinschaft Menschenrecht 31, kurz MR31.  Wir haben mit dieser Kunst-Aktion ganz konkret ein Menschenrecht auf Grundeinkommen gefordert und damit auch eine Diskussion innerhalb und außerhalb der Grundeinkommensszene angestoßen.

Bilder und Videos hierzu gibt es vor allem in Facebook- das läßt sich auch reinschauen, wenn man nicht bei Facebook  angemeldet ist: https://www.facebook.com/Menschenrecht31  und https://fb.me/bge.nuernberg oder als schöner Film auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=lqce0KKMCZI

Politische Kunst im öffentlichen Raum ist aber nicht nur schön und macht viel Arbeit, sie ist auch teuer. Vieles konnte durch einzelne größere Spenden ermöglicht werden. Dennoch hat der Verein mit einen gewichtigen finanziellen Anteil dazu beigetragen. Wir wollen auch weiterhin mit phantasievollen Aktionen die politische Diskussion um das Grundeinkommen  vorantreiben. Aus diesem Grunde möchten wir Euch um Spenden  bitten.  Hier nochmal unsere Kontodaten:

Evangelische Bank,  Empfänger:  Die Initiative  IBAN  DE18 5206 0410 0005 3624 23

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2018 Jahr der Grundeinkommensexperimente

Zeit der Pilotprojekte

In Spanien / England findet derzeit eine Diskussion darüber statt, inwiefern Städte für Pilotversuche zum Grundeinkommen (GE) oder als Vorreiter  für die Einführung eines GE  geeignet wären (partielle Grundeinkommen in Fearless Cities oder Wise-cities)

Die Flensburger Stadtverwaltung  stimmt einem Feldversuch zur Erprobung eines Grundein­kommen zu – das deckt sich mit den Ergebnissen der  Beratungen der Regierungskoalition  von Niedersachsen.

Schottland Nicola Sturgeon –schottische premierminister  Befürworterein des Grundeinkommens stellt 250.000 Pfund für Machbarkeitsstudien für Grundeinkommens-Pilotversuche in Schottland (Städten und Kommunen)zur Verfügung. Zusätzlich zu dem Fonds wird die Regierung den Pilotbehörden auch helfen, Kosten und Durchführbarkeit ihrer Pläne zu bewerten.

Barcelona hat ein Experiment mit 1.000 erwachsenen Teilnehmern in einer besonders armen Region der Stadt begonnen, „B-Mincome“ bietet ein abgestuftes Einkommen von 400-500 € pro Monat, abhängig vom Haushalt. Da das Einkommen haushaltsbezogen ist und nicht für jeden Einzelnen gleich bezahlt wird, handelt es sich nicht um ein Grundeinkommen, sondern die Ergebnisse könnten immer noch nützliche Beweise für die möglichen Auswirkungen eines zukünftigen Grundeinkommens liefern.

Die Stadt Stockton in Kalifornien gab bekannt, dass dort die erste US-Testphase für das Grundeinkommen stattfinden würde. Stockton arbeitet mit dem Economic Security Project (ESP) zusammen — ein Interessenverband für das Grundeinkommen, der unter anderem von Facebook-Mitbegründer Chris Hughes geführt wird — um das Experiment namens Stockton Economic Empowerment Demonstration (SEED) zu starten. ESP hat der Stadt eine Million Dollar gegeben, um das Experiment zu finanzieren.ExperimentBGE

In Zürich  sowie In Shenzen –China wird darüber nachgedacht & beraten einen Fond für diesee Zwecke zu errichten

Kenia– Give directly : Das 30-Millionen-US-Dollar-Experiment wird die bisher größte Grundeinkommens-Studie sowohl hinsichtlich der Größe als auch der Dauer sein. Insgesamt mehr als 16.000 Menschenerhalten während des Experiments irgendeine Art von bedingungslosen Geldtransfers-Das Experiment wird drei Behandlungsgruppen umfassen. In zwei Gruppen erhalten die Dörfer ein universelles Grundeinkommen von etwa 23 US-Dollar pro Einwohner und Monat (ungefähr die Hälfte des Durchschnittseinkommens im ländlichen Kenia). In einer Gruppe, die 80 Dörfer umfasst, werden die Zahlungen für zwei Jahre fortgesetzt; in der anderen, die 40 Dörfer umfasst, werden die Zahlungen für zwölf Jahre fortgesetzt. In der dritten Behandlungsgruppe erhalten alle Einwohner eines jeden Dorfes eine einmalige Abfindung in Höhe des zweijährigen Grundeinkommens (d. H. Etwa 276 US-Dollar). Weitere 100 ländliche kenianische Dörfer wurden zufällig einer Kontrollgruppe zugewiesen.

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