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Jubiläum 10 Jahre BGE-Initiative & 10 Jahre die Initiative e.V.

Die Initiative e.V. feiert ihr 10 jähriges Bestehen am Freitag den 8.11.2019 im kleinen Saal des Nachbarschaftshaus Gostenhof.

Zu diesem Jubiläum möchten wir herzlich einladen: mit einem kleinen Sektempfang und der Vorführung des Films ‚Free Lunch Society‘  -Dokumentarspielfilm von Christian Tod; 96 min.- im kleinen Saal im Nachbarschaftshaus Gostenhof. Filmstart ca. 19:00h Einlass ab 18:30. Danach freuen wir uns auf die Fragen der Gäste und eine anschließende Diskussion.

Jede(r) ist willkommen..

Der Eintritt ist frei. Spenden werden gerne gesehen.

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Die BGE- Initiative trifft sich am 28.01.2019- um 19:30 Uhr

so was von erholt & energiegeladen im Nachbarschaftshaus Gostenhof Raum 1.01

Es gibt viel zu tun für 2019 und einiges zu bereden: Die Europawahl steht vor der Tür. Die SPD bewirbt sich für den Grand Prix Désespérément mit dem Stück “ Ein bischen Grundeinkommen“. Und viele neue Infos über und vom Grundeinkommen.

2019

Liebe Freunde der Initiative,

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Weihnachtszeit & Neujahr vermitteln einen Eindruck von dem, was bei Zeitforschern Tiefenzeit genannt wird. Die Zeit, in der sich Rückblick  und Vorschau die Hand geben, in der die Gegenwart sich von Arbeit und Konsum  abwendet (hoffentlich) und den Blick freigibt für die wichtigen Sachen.  In diesem Sinne möchte ich Allen ein friedliches Fest im Kreise eurer Lieben und ein neues Jahr, voll Zeitwohlstand und Gelassenheit, Gesundheit und Zufriedenheit wünschen.

Das Highlight im abgelaufenen Jahr war sicherlich die große Aktion in Nürnberg zum Jubiläum der Straße der Menschenrechte sowie dem 70 jährigen Bestehen der Menschenrechtsdeklaration der neuen  Arbeitsgemeinschaft Menschenrecht 31, kurz MR31.  Wir haben mit dieser Kunst-Aktion ganz konkret ein Menschenrecht auf Grundeinkommen gefordert und damit auch eine Diskussion innerhalb und außerhalb der Grundeinkommensszene angestoßen.

Bilder und Videos hierzu gibt es vor allem in Facebook- das läßt sich auch reinschauen, wenn man nicht bei Facebook  angemeldet ist: https://www.facebook.com/Menschenrecht31  und https://fb.me/bge.nuernberg oder als schöner Film auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=lqce0KKMCZI

Politische Kunst im öffentlichen Raum ist aber nicht nur schön und macht viel Arbeit, sie ist auch teuer. Vieles konnte durch einzelne größere Spenden ermöglicht werden. Dennoch hat der Verein mit einen gewichtigen finanziellen Anteil dazu beigetragen. Wir wollen auch weiterhin mit phantasievollen Aktionen die politische Diskussion um das Grundeinkommen  vorantreiben. Aus diesem Grunde möchten wir Euch um Spenden  bitten.  Hier nochmal unsere Kontodaten:

Evangelische Bank,  Empfänger:  Die Initiative  IBAN  DE18 5206 0410 0005 3624 23

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Nächstes Treffen der Initiative ist am 28.01.2019

wie immer im Nachbarschaftshaus  Gostenhof,
um 19:30h Raum 1.01

Wäre auch mal eine schöne Hauswand

Liebe Initiativler,

außerplanmäßig, quasi extraordinaire treffen wir uns im Oktober am Montag den 29.10.2018 zum nächsten Treffen der Grundeinkommens-Initiative.
nicht im Nachbarschaftshaus Gostenhof,
sondern um 19:00h
Im Atelier Kunst und Therapie (Brigitte)
Wodanstraße 5 Rückgebäude
90461 Nürnberg

Themen:
Nachbesprechung / Nachfeier der Aktion mit Menschenrecht 21 von 24-10. – Wie gehts weiter….u.a.
In lockerer Atmosphäre wollen wir über die große Aktion vom Mittwoch sprechen und ein wenig feiern und zusammen anstossen.
Jeder bringt am besten eine Kleinigkeit Essen oder Trinken mit.

Lasst uns am 24.10 feiern

Wir treffen uns um 15:00 Uhr am Platz vor der Lorenzkirche

und laufen zusammen

Was wir machen werden

Wir möchten am 24.10.2018 zusammen mit Euch eine eindrucksvolle  Kunstaktion in Nürnberg durchführen.

Wir feiern die Idee allgemeiner und universeller Menschenrechte als zivilisatorischen Fortschritt und Versprechen, als Quelle von Mut und Zuversicht.

Zu ihrem 70-jährigen Bestehen lassen wir das Geburtstagskind der Aufklärung hochleben. Wir verstehen Menschenrechte als moralische Ansprüche, die uns verpflichten, daran zu arbeiten, sie zu entwickeln und sie zu verbessern. In diesem Sinne wollen wir eine positive und, wie wir glauben,  emanzipatorische Botschaft, den Menschenrechtsartikel 31

„Das Recht auf Grundeinkommen,“   proklamieren.

Das erwartet Euch
Kundgebung auf dem Platz vor der Lorenzer Kirche am 24.10.2018 15:00h,
feierlicher Zug zur Straße der Menschenrechte (Kornmarkt) und Performance
am Tor der Straße der Menschenrechte. Deklaration eines neuen Menschenrechtes. Unter dem Motto "Wir bringen die Menschenrechte ins Rollen"
werden wir eine goldene Kugel mit einer Höhe von drei Metern und einem
Umfang von neuneinhalb Metern von der Lorenzer Kirche bis durch das Tor der
Straße der Menschenrechte rollen und tragen. Wir möchten zeigen, dass die
Menschenrechte nicht nur in Stein gemeißelt vor sich hindämmern, sondern,
dass sie lebendiger Teil unserer Demokratie und unseres Werteverständnisses
sind. Wir feiern die Idee allgemeiner und universeller Menschenrechte als
emanzipatorisches Versprechen, als vitale Quelle von Mut und Zuversicht und
als Inspiration für die Zukunft. In diesem proklamieren wir ein neues Menschenrecht.


Zeitplan/Programmplanung
•    Auftakt: COMETOGETHER um 15:00 Uhr am PLATZ VOR DER LORENZKIRCHE
Wir werden unter dem Motto "Wir bringen die Menschenrechte ins Rollen"
eine goldene Kugel mit einer Höhe von drei Metern und einem Umfang von
neunein-halb Metern erblühen lassen und diese mit einem •   FEIERLICHEN UMZUG durch die Königstraße über Hallplatz zum Tor
der Straße der Menschenrechte auf dem Kornmarkt rollen oder tragen.
•   Sektempfang  

•  LAUDATIO/FEST auf dem Kornmarkt:
•   PERFORMANCE Chair-walk ;  
•  JUBILÄUMSTORTE, MUSIK, Videoinstallation, Kleinfeuerwerk 
Video
•   VIDEOINSTALLATION
Kleinfeuerwerk)

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„Wir bringen die Dinge ins Rollen“

Aufruf_quer

Wir laden Sie/Euch ein am 24.10.2018 nach Nürnberg zu kommen.

Wir planen ein Event zum Grundeinkommen, dass weitere Impulse für eine breite und tiefe Diskussion über das Grundeinkommen geben soll.

Es ist eine utopische Denkbewegung, wir möchten das moralisch und ökonomisch noch Undenkbare „Es ist genug Geld für alle da“ in ein Menschenrecht überführen.
Dies Menschenrecht wird, wie M. Rau formuliert, zu einer utopischen Institution, die dann da ist, wenn die aktuellen zusammenbrechen. 

Was wollen wir damit erreichen/bewirken?
Mit der Aktion Grundeinkommen als 31. Menschenrecht wollen wir mit EUCH aus Nürnberg ein starkes Signal für Frieden,Verständigung und Menschenwürde senden. Ganz konkret möchten wir durch die Schaffung symbolischer Formen, symbolischer Praktiken und Solidaritäten das Grundeinkommen als Menschenrecht vorstellbar machen. Die Idee ist, eine Brücke zwischen den Errungenschaften der Vergangenheit und den Möglichkeiten der Zukunft zu bauen. 
Wir möchten so Hoffnung und Zuversicht stärken
Warum Nürnberg?
Nürnberg hat nicht nur eine lange deutsche sowie europäische Geschichte, sie ist auch als Stadt der Nazi-Aufmärsche,der Rassengesetze, der nationalen, völkischen Raserei, die letzlich für die schlimmsten Verbrechen der Menschheit stehen, unvergessen. Zugleich ist die Stadt aber auch Ausgangspunkt des ersten völkerrechtlichen Urteils gegen ebensolche Barbarei. Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse waren so auch ein Impulsgeber, der  zu der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte vor 70 Jahren (10.12.1948) führte.
An einem zentralen Ort in Nürnberg, gegenüber dem Germanischen Nationalmuseum (GNM), – das größte kulturgeschichtliche Museum des deutschsprachigen Raums – der wichtigsten Sammlung geschichtlicher nationaler Kulturgüter in Deutschland, wurde vor 25 Jahren die Installation „Straße der Menschenrechte“ von Dani Karavan realisiert. Als weithin sichtbares Zeichen gegen den Nationalsozialismus sowie als deutliches Symbol für Frieden und die universelle Geltung der Menschenrechte. In diesem historischem Spannungsfeld möchten wir Energie für eine bessere Zukunft gewinnen. 
Was werden wir zusammen am 24.10. tun:
Als politische Kunstaktion intervenieren wir an diesem Ort symbolisch und materiell.  Symbolisch will MR31 mit der geplanten Performance das Moment der Ideentransformation, das Umschlagen von Utopie in Wirklichkeit, aufgreifen und reflektieren. 
Physisch  wird das neue Menschenrecht dargestellt in Form einer goldfarbenen Kugel von 3 Meter Durchmesser, darin eingeschrieben der neue „Artikel 31: Das Recht auf Grundeinkommen“.  Wir wollen die Menschenrechte und Dinge wieder ins Rollen bringen. Das statische Ensemble von Museum, öffentlichem Platz, Denkmal und Gedenkkultur wird  mit der Aktion zu einer Projektionsfläche und damit zu einem neuartigen Raum, der die formulierte Utopie sichtbar und erfahrbar macht. Eine Videoinstallation auf dem Torbogen vor der Straße der Menschenrechte wird dies visuell-sinnlich unterstützen.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Zukunft oder Illusion

Es dürfte niemanden überraschen, dass wir auf dieser Seite eher die Zukunft sehen; die Zukunft eines fairen Sozialstaates, von Lebensqualität, dem „guten Leben“ , von Selbstbestimmtheit und vielem mehr. Als Illusion oder eben Täuschung bezeichnen wir hingegen den Glauben, dass mit den Mitteln und Ideen des 19. Jhdrts. im 21.ten noch viel Staat zu machen sein wird. So oder so werden mit dem Grundeinkommen, besonders mit dem bedingungslosen,  viele Fragen verknüpft. Diesen Fragen widmet sich am Mittwoch, 20.06.2018 eine Veranstaltung im Haus Eckstein  , Burgstraße 1-3 in Nürnberg. Die Diskussion beginnt um 19:00h im Raum E.01.

An der Podiumsdiskussion beteiligen sich Reimund Acker, Vorstandsmitglied des Netzwerks Grundeinkommen, Jörg Alt, Priester der Katholischen Hochschulgemeinde Nürnberg und Gründer der Kampagne „Steuer gegen Armut“, die bundesweit unter dem Stichwort Finanztransaktionssteuer diskutiert wird, sowie Dr. Michael Bayer, Soziologe der Evangelischen Hochschule Nürnberg mit dem Schwerpunkt „Soziale Ungleichheit“

Der Eintritt ist frei

 

2018 Jahr der Grundeinkommensexperimente

Zeit der Pilotprojekte

In Spanien / England findet derzeit eine Diskussion darüber statt, inwiefern Städte für Pilotversuche zum Grundeinkommen (GE) oder als Vorreiter  für die Einführung eines GE  geeignet wären (partielle Grundeinkommen in Fearless Cities oder Wise-cities)

Die Flensburger Stadtverwaltung  stimmt einem Feldversuch zur Erprobung eines Grundein­kommen zu – das deckt sich mit den Ergebnissen der  Beratungen der Regierungskoalition  von Niedersachsen.

Schottland Nicola Sturgeon –schottische premierminister  Befürworterein des Grundeinkommens stellt 250.000 Pfund für Machbarkeitsstudien für Grundeinkommens-Pilotversuche in Schottland (Städten und Kommunen)zur Verfügung. Zusätzlich zu dem Fonds wird die Regierung den Pilotbehörden auch helfen, Kosten und Durchführbarkeit ihrer Pläne zu bewerten.

Barcelona hat ein Experiment mit 1.000 erwachsenen Teilnehmern in einer besonders armen Region der Stadt begonnen, „B-Mincome“ bietet ein abgestuftes Einkommen von 400-500 € pro Monat, abhängig vom Haushalt. Da das Einkommen haushaltsbezogen ist und nicht für jeden Einzelnen gleich bezahlt wird, handelt es sich nicht um ein Grundeinkommen, sondern die Ergebnisse könnten immer noch nützliche Beweise für die möglichen Auswirkungen eines zukünftigen Grundeinkommens liefern.

Die Stadt Stockton in Kalifornien gab bekannt, dass dort die erste US-Testphase für das Grundeinkommen stattfinden würde. Stockton arbeitet mit dem Economic Security Project (ESP) zusammen — ein Interessenverband für das Grundeinkommen, der unter anderem von Facebook-Mitbegründer Chris Hughes geführt wird — um das Experiment namens Stockton Economic Empowerment Demonstration (SEED) zu starten. ESP hat der Stadt eine Million Dollar gegeben, um das Experiment zu finanzieren.ExperimentBGE

In Zürich  sowie In Shenzen –China wird darüber nachgedacht & beraten einen Fond für diesee Zwecke zu errichten

Kenia– Give directly : Das 30-Millionen-US-Dollar-Experiment wird die bisher größte Grundeinkommens-Studie sowohl hinsichtlich der Größe als auch der Dauer sein. Insgesamt mehr als 16.000 Menschenerhalten während des Experiments irgendeine Art von bedingungslosen Geldtransfers-Das Experiment wird drei Behandlungsgruppen umfassen. In zwei Gruppen erhalten die Dörfer ein universelles Grundeinkommen von etwa 23 US-Dollar pro Einwohner und Monat (ungefähr die Hälfte des Durchschnittseinkommens im ländlichen Kenia). In einer Gruppe, die 80 Dörfer umfasst, werden die Zahlungen für zwei Jahre fortgesetzt; in der anderen, die 40 Dörfer umfasst, werden die Zahlungen für zwölf Jahre fortgesetzt. In der dritten Behandlungsgruppe erhalten alle Einwohner eines jeden Dorfes eine einmalige Abfindung in Höhe des zweijährigen Grundeinkommens (d. H. Etwa 276 US-Dollar). Weitere 100 ländliche kenianische Dörfer wurden zufällig einer Kontrollgruppe zugewiesen.

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Zukunft der Arbeit: Das gibt zu denken!

Laut John Markoff von der NY-Times soll Terry Gou- Chef von Foxconn(?) und Herr über Millionen von Arbeitskräften- verkündet haben, er werde für seine  Fertigung 1 Million Roboter einkaufen, da „menschliche Wesen auch Tiere“ seien und „das Verwalten von Millionen Tieren ihm Kopfschmerzen“*  bereite.

Das ist mal ein mitfühlender Firmenboss. Ob seine Kopfschmerzen verschwinden, wenn die vielen Millionen Tiere, die seine Produkte kaufen, das nicht mehr tun können oder wollen?  Und kann ein Roboter ein I-Pad gebrauchen? Soviele Fragen: Erstmal ein Aspirin.

(?)- das ist die taiwanesische Firma, die durch den Selbstmord etlicher, aufgrund der brutalen Arbeitsbedingungen zermürbter Mitarbeiter ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gelangte und nebenbei auch die beliebten APPLE – Produkte herstellt.

* Lemonde Diplomatique Juli 2013

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